Anfrage: Fahrradklimatest 2005 (ADFC)
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
wir bitten folgende Anfrage in der Sitzung des Stadtrates am 20. Oktober 2005 zu beantworten:
Anfrage:
Fahrradklimatest 2005 (ADFC)
Beim Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) landete Trier auf einem der hintersten Plätze. In der Kategorie „Städte bis 100.000 Einwohner“ belegte die Moselstadt den 88. Rang unter den 93 untersuchten Städten.
Demnach ist Radfahren in Trier nicht nur stressig, sondern im Vergleich zu anderen Städten auch außerordentlich gefährlich (TV vom 1./2.10.05).
Andere rheinland-pfälzische Städte wie Mainz und Ludwigshafen belegen dagegen den fünften und elften Platz in der Befragung.
Fragen:
1.
Wie bewertet die Stadtverwaltung in Trier
a) das „Verkehrsklima“, die Akzeptanz der RadfahrerInnen als Verkehrsteilnehmer?
b) das subjektive Sicherheitsgefühl der RadfahrerInnen?
c) den Komfort des Radfahrens (Breite der Radwege, Abstellanlagen etc.)?
d) die Infrastruktur/Radwegenetz?
e) den Stellenwert des Radverkehrs seitens Politik und Verwaltung?
2.
Welches Feedback erhält die Stadtverwaltung von RadtouristInnen bezüglich der Infrastruktur in Trier?
3.
Das „Gesamtradverkehrsnetz“ sollte gemäß DS 296/1999 bis 2010 mit jährlich 250.000 Euro im Haushalt etatisert werden. Bis 2005 wäre dies ein Betrag von 1,25 Millionen Euro gewesen.
a) Wie viel wurde tatsächlich in diesem Zeitraum an Mitteln aufgewendet?
b) Welche der im Anhang der Drucksache aufgelisteten Maßnahmen wurden umgesetzt?
4.
Im „Mittelfristigen Investitionsprogramm“(MIP) 2005-2009 (DS 378/2005) sind von der Verwaltung unter der Position „Radwegebau/Einzelmaßnahmen“ sämtliche Mittel für 2006/2007 genullt. Ursprünglich standen hier Gelder in Höhe von 335.000 Euro für das Konzept „Radfahren in Trier - Gesamtverkehrnetz“ bereit (DS 377/2004).
Sieht die Verwaltung dazu einen Beitrag, die Position des Schlusslichtes im Fahrradklimatest 2006 zu erreichen?
Mit freundlichen Grüßen
Anja Matatko
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