Aktuelles

Thema Datum

Jugendarbeit - Trier-West

24.01.2012


Antrag: Trier-West stärken – Skaterhalle erhalten

Sehr geehrte Frau Birk, wir bitten folgenden Antrag mit Dringlichkeit in die Tagesordnung des heutigen Jugendhilfeausschusses aufzunehmen:

 

Der Jugendhilfeausschuss möge beschließen:

Trier-West stärken – Skaterhalle erhalten
Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Trier spricht sich für den Erhalt der Skaterhalle in Trier-West an ihrem jetzigen Standort aus.  Der Jugendhilfeausschuss fordert die Dezernentin für Jugend und Soziales, Frau Bürgermeisterin Angelika Birk, auf, federführend mit den entsprechenden Ämtern im Bau- und Wirtschaftsbereich und im Einvernehmen mit der Skater-Szene, ein tragfähiges Konzept für die Nutzung der Skaterhalle, der weiteren Räumlichkeiten und des Geländes zu erarbeiten.
Begründung:
Wir wertschätzen die selbstorganisierte Jugendarbeit der freien Skater-Szene in Trier-West, die für die Stadt so gut wie kostenlos ist. Gleichzeitig erkennen wir das Potential, das in einer Nutzung der bisher leerstehenden Räume im ersten Stock des Gebäudes liegt. 
Die Skaterhalle ist nicht nur zu einem festen Bestandteil der Trierer Jugendarbeit geworden, sondern hat es innerhalb kurzer Zeit zu nationaler und internationaler Bekanntheit gebracht. In Fachkreisen gilt sie als eine der attraktivsten  Einrichtungen ihrer Art, bundesweit. Angesehene Sponsoren und Werbeträger haben Interesse gezeigt, sich finanziell an der Arbeit vor Ort zu beteiligen. 
Durch die Schaffung von Proberäumen, Arbeitsflächen im Kreativbereich, die Einbindung weiterer freier Träger etc. könnten die vorhandenen Kapazitäten in vielfältiger und verträglicher Weise genutzt werden. Entsprechendes Interesse wurde von verschiedener Seite bereits bekundet. 
Der Erhalt der ehemaligen Edeka-Halle mit seiner derzeitigen Nutzung steht der Erschließung des Gesamtareals für die Wohnbebauung nicht entgegen. Im Gegenteil: aus Sicht von Familien und einer jungen, urbanen Klientel wirkt diese sogar als Pluspunkt in der Bewertung des Standorts. Dies gilt umso mehr, als dass sich auch die europäische Kunstakademie in unmittelbarer Nähe befindet, mit der im Zusammenspiel spannende Synergieeffekte erzielt werden könnten.   

Thorsten Kretzer
stellv. Mitglied im Jugendhilfeausschuss


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